Was ist Superbilk?

Alljährlich bietet die katholische Pfarrgemeinde in Oberbilk für zwei Wochen der Sommerferien eine Kinderzeltstadt im Düsseldorfer Südpark an. Die Idee stammt von Ansgar Puff, der im Jahr 1996 seinen Dienst als Pfarrer von Oberbilk aufnahm. Er entwickelte das Projekt „Superbilk“ als Ferienangebot für Kinder, deren Eltern berufstätig sind oder sich einen teuren Familienurlaub nicht leisten können. Unter großer Mithilfe von ehrenamtlichen Helfern konnte im Sommer des Folgejahres zum ersten Mal die Kinderzeltstadt aufgebaut werden, die beweisen wird, dass die Schulferien daheim keinesfalls langweilig sein müssen.

Ferien daheim!
Für 150 Kinder zwischen 7 und 13 Jahren bietet „Superbilk“ ein abwechslungsreiches Ferienprogramm, das jedes Jahr unter einem anderen Motto steht. Der Tag beginnt mit der „Morgenbühne“ für alle. Danach gehen die Teilnehmer/innen in ihre Kleingruppen und es wird gespielt oder gebastelt. Außerdem stehen Ausflüge oder Sportevents auf dem Programm. So ist das Fußballspiel der Düsseldorfer Polizeiauswahl gegen die älteren „Superbilker“ schon Tradition. Die Zeltstadt ist ein Angebot im Rahmen der „Düsselferien“, gefördert vom Jugendamt der Stadt Düsseldorf.

Ehrenamtliches Engagement
Jahr für Jahr finden sich mehr als 80 ehrenamtliche Helfer, die die Durchführung der preisgünstigen Sommerfreizeit ermöglichen: Die engagierten Jugendleiter, die unsere Kindergruppen betreuen und für ein abwechslungsreiches Programm sorgen, die Küchendamen, die täglich eine warme Mahlzeit für rund 200 hungrige Bäuche kochen, die Techniker, die sich um die Zelte sowie die Strom- und Wasserversorgung kümmern, die vielen Nachtwächter, die das Gelände beaufsichtigen…

20 Jahre Superbilk
Inzwischen hat unsere Kinderzeltstadt eine kleine Erfolgsgeschichte geschrieben, denn 2016 feiern die Superbilker ihr 20jähriges Jubiläum. Wer jetzt noch nicht genug Informationen hat, der kommt im Sommer am besten selbst einmal auf dem Platz vorbei und wird vielleicht bald selbst behaupten können „Ich bin ein Superbilker…“